Das Kaltwalzmuseum

Im Schloss Hohenlimburg

Die industrielle Anwendung der Kaltwalztechnik geht zurück auf die Drahtzieher in den Hohenlimburger Tälern. Hohenlimburg kann mit Fug und Recht als das Zentrum der deutschen Kaltwalzindustrie bezeichnet werden, die auch hier entstand.

Man kann sagen, dass den Anstoß zur Entwicklung der Kaltwalzindustrie die Mode gegeben hat, und zwar die Kriolinenmode, die seit 1860 verbreitet war. Zum Spannen der weiten Röcke hatte man zunächst Fischbein benutzt, das war aber leicht brach. Dann versuchte man es mit Rundstahl, der jedoch zu leicht knickte. Man kam in Hohenlimburg auf die Idee, Runddraht zu Flachdraht kaltzuwalzen und erhielt damit die notwendige Stabilität. Auf diese Weise entstand die Kaltwalzindustrie in Hohenlimburg.

Noch heute werden etwa 70% der deutschen Kaltwalzerzeugnisse im Raum Hohenlimburg produziert. Kaltwalzprodukte werden in der Autoindustrie, für die Elektro, Eisen-, Blech- und Metallverarbeitung, sowie für Feinmechanik, Rohre, Kaltprofile, Radio, Phono, Fernseher, Elektronik, Datenverarbeitung, Schneidwaren, Haushaltsgeräte, Freizeitgeräte, Spielwaren, Möbel und Münzen verwendet.


Öffnungszeiten:

 Montag: geschlossen
 Dienstag: geschlossen
 Mittwoch: 11.00 – 17.00 Uhr
 Donnerstag: 11.00 – 17.00 Uhr
 Freitag: 11.00 – 17.00 Uhr
 Samstag: 11.00 – 17.00 Uhr
 Sonntag: 11.00 – 17.00 Uhr

Adresse:
Alter Schlossweg 30
58119 Hagen-Hohenlimburg
(02334) 2771

Eintrittspreis Erwachsene:

4,50 €

Eintrittspreis Kinder:

2,00 €

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